Dienstag, 19. Juli 2011

Loveparade 2010 Dokumentation

Heute kam auf Pro7 eine Art Dokumentation über die Loveparade 2010.
Und schon wieder kriege ich so einen riesigen Hass auf die Polizei. Manchmal fragt man sich wirklich wo bei manchen Menschen der Verstand hängt. Dumm nur das ich es jetzt an der Polizei auslasse.


Nur im Prinzip tragen sie ja auch die meiste Schuld!
Ich würde gerne in einen dieser Köpfe hineinschauen um zu wissen was sie denken.
Ob diese wenigstens dafür, in Gedanken, zumindest dafür gerade stehen was passiert ist! Weil die anderen das ja nicht tun!
Meiner Meinung nach wird das auch nie passieren. -.-
Ich hasse das wenn man zu seinen Fehlern nicht steht! -.-
Wie gesagt, purer Hass hat sich erneut wieder gebildet!

Auf dem Gelände war nur für 180 000 Menschen platz.
Aber vorhergesagt wurden trotzdem ca. 1 000 000!
Selbst ein Gullideckel war nicht komplett sicher.
Man hätte so leicht stolpern und hinfallen können.
Und wo wäre man dann gewesen? Genau!
Auf dem Boden, wo man ohne jegliche Hilfe nicht wieder hochgekommen wäre!


Hier mal die 5 mit gravierendsten Fehler:

1. Es gab drei Polizeiketten die, wie gesagt wurde, nicht hätten sein müssen.
2. Die Kommunikation - Es wurden nicht genug Kommunikationsmittel besorgt wie z.B. Handys und ordentlich funktionierende Funkgeräte, nicht solche veralteten Funkgeräte die im Tunnel nicht einmal funktionierten.
3. Lautsprecheranlage - Wenn man die Musik für einen Moment abgestellt hätte, hätte man eine Durchsage durchführen können um die Menschen darauf hinzuweisen und zu warnen.
4. Verengung der Rampe - Auf der Rampe waren am Rand ungefähr 5-6 Polizeimannschaftswagen "abgestellt" die ca. 6 Meter der Breite einnahmen. Möglicherweise hätten so nicht ganz so viele Menschen sterben müssen! Ein Schichtwechsel der Beamten erfolgte genau zu der Zeit, als der größte Besucherandrang bevorstehte. Sehr logisch -.-
5. Räumung des Tunnels - Der "Befehl" der Räumung des Tunnels erfolgte wie schon zu erahnen, nicht von der Polizei! Die Ordner halfen den Mensch auf den kleinen, minimalen Fluchtwegen. Während die Polizei daneben stand und quasi buchstäblich dabei zuschaut und nichts tat.

Fazit:
Hätten wegen dieser hundsmiserablen Vorbereitung wirklich 21 Menschen sterben müssen?
Ich finde, so gut wie jeder andere auch: Nein!


Nun versuchen die Angehörigen, das man an diesem Unglücksort eine Gedenkstätte errichten könnte.
Ich hoffe, das dies wenigstens durchgesetzt wird!

Ob es überhaupt zu einer Anklage kommen wird, ist noch nicht klar.






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