Freitag, 13. April 2012

Heute: Stadt

Eigentlich wollte ich heute mit einer Freundin nach esa fahren.
Aber ihr ist gestern noch eingefallen das sie heute Nachmittag zum Zahnarzt muss :D  ..so'n Nüsschen :D
Jetzt fahre ich vielleicht mit meiner Mama.
Meine Freundin und ich wollten in's Kino.
Den einen Film hätten wir zeittechnisch nicht geschafft,
weil unser letzter Zug 21:12 Uhr fährt. Und rennen wollten wir nicht :)
Daher wollten wir in eine 17:30 Uhr Vorstellung.
Aber da sie jetzt nicht kann, frage ich gleich meine Mama ob wir in den einen Film zusammen gehen wollen.
"Intouchables", zu deutsch: Ziemlich beste Freunde :)
Ein Wunder das er überhaupt noch läuft.
Wenn wir fahren sollten sind wir bestimmt die einzigen die da sitzen werden :P


Allein den Trailer finde ich schon sehr amüsant und unterhaltsam :D


Eine ungewöhnliche Freundschaft


Es gibt Filme, die öffnen das Herz. Sie berühren mit ihren ungewöhnlichen Geschichten und Figuren, die während der Handlung über sich hinaus wachsen und zu besseren Menschen werden. Einer dieser Filme ist die französische Tragikomödie "Intouchables" mit dem etwas holprigen deutschen Titel "Ziemlich beste Freunde". Das Regie-Duo Eric Toledano und Olivier Nakache erzählt die Geschichte von der ungewöhnlichen Freundschaft zwischen einem querschnittsgelähmten Aristokraten und einem großmäuligen Sozialhilfeempfänger.

Quer durch alle sozialen Schichten und Milieus hinweg finden der ältere, steinreiche Philippe (François Cluzet) und der viel jüngere, eben aus dem Gefängnis entlassene Driss (Omar Sy) zueinander. Philippe hat alles, was man sich in einem gut situierten Leben vorstellen kann – mit einem großen Makel: Er ist vom Hals abwärts gelähmt. Allein essen, telefonieren, schreiben, spazieren, Auto fahren? Fehlanzeige. Ohne fremde Hilfe geht gar nichts. Philippe braucht nicht nur eine Krankenschwester, eine Sekretärin und Köche um sich herum. Er braucht jemanden, der sich rund um die Uhr um ihn kümmert. Ein anspruchsvoller Job, der gerade mal wieder neu zu vergeben ist.
Unter den Bewerbern ist auch Driss, der sich nicht wirklich für die Stelle interessiert, sondern nur einen Stempel für seine Arbeitslosenunterstützung einkassieren will. Auf den ersten Blick eignet sich das charmante Großmaul aus der Vorstadt auch überhaupt nicht für die Stelle als Pfleger. Doch es ist gerade diese freche Art, die Philippe gefällt. Er wird neugierig auf den farbigen, großschnäuzigen jungen Mann aus dem Unterschichtenmilieu. Also stellt er ihn ein, zunächst auf Probe und gegen den Willen von Driss. Doch was bleibt Driss anderes übrig, als zuzusagen. Seine Arbeitsstelle ist im besten Stadtteil von Paris, er bewohnt ein mondänes Zimmer mit Bad und darf mit dem Maserati seines Arbeitgebers durch die Gegend düsen.

Die Geschichte ist sehr ungewöhnlich, aber sie fühlt sich an keiner Stelle unnatürlich an. Diese Begegnung hat es wirklich gegeben. Auslöser für den Film war ein Dokumentarfilm über Philippe und Driss, der die beiden Regisseure so beeindruckt hat, dass sie den Stoff unbedingt verfilmen wollten. Daraus wurde schnell ein Herzensprojekt – und letztendlich ein gelungener Film mit einer starken Handlung, viel Humor und einem hohen Unterhaltungswert. In Frankreich geriet der Film zu einem der Publikumslieblinge des Jahres, der allein in der ersten Woche 2,2 Mio. Zuschauer in die Kinos lockte und sich anschließend sogar noch steigern konnte.

Quelle: kino-zeit.de

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