Montag, 14. Mai 2012

H&M entschuldigt sich für Swimwear-Kampagne



Isabeli Fontana sieht in der H&M-Kampagne (r.) unnatürlich braun aus (Bilder: Getty Images, PR)
Isabeli Fontana sieht in der H&M-Kampagne (r.)
unnatürlich braun aus (Bilder: Getty Images, PR)

Tiefbraun gebrannt räkelt sich das Model auf diversen Plakatwänden und in Print-Anzeigen.
Nur eine unschuldige Bikini-Reklame von H&M?
Nein, kritisierten jüngst Gesundheitsschützer:
Die internationale Kampagne des schwedischen Modegiganten mache ganz nebenbei auch Publicity für ein „tödliches Schönheitsideal".
Tanorexie, also krankhaftes Sonnenbaden, habe man jedoch wirklich nicht bewerben wollen, heißt es in einer nun veröffentlichten Entschuldigung von H&M.

„Der Bekleidungsriese kreiert, nicht zuletzt bei jungen Menschen, ein tödliches Schönheitsideal. Es ist traurig, das schreiben zu müssen, aber: So wird H&M nicht nur mehr Badeanzüge verkaufen, sondern auch dazu beitragen, dass mehr Menschen an Hautkrebs sterben werden",
so das drastische Fazit der Gesundheitsschützer.

„Wie auch immer H&M zu seinem derart gebräunten Model gekommen ist, ob nun durch extreme Sonnenbäder oder durch Bildbearbeitung (wie Photoshop, Anm. d. Red.), der Effekt ist derselbe: H&M sagt uns, wir sollen sehr gebräunt an den Strand gehen."
Diese Message habe man jedoch gar nicht im Sinn gehabt, entschuldigte sich der Fashion-Retailer nun im Eiltempo:
„Es tut uns leid, wenn wir irgendjemanden verärgert haben. Es war nicht unsere Absicht, ein bestimmes Ideal zu zeigen oder zu gefährlichem Verhalten zu motivieren. Wir wollten, im Gegenteil, nur unsere neue Sommer-Kollektion bewerben."

Wird H&M die Kampagne für ihre „Beach Sensation"-Kollektion nun also zurückziehen? Immerhin werde man die Kritik „intern und im Hinblick auf künftige Kampagnen weiter diskutieren."
Hoffen wir also, dass nicht nur gebranntes Kind die Sonne scheut —
sondern in Zukunft auch das Fashion-Kaufhaus mit seinen internationalen Kampagnen.

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Meine Meinung?
Ein klein wenig übertrieben ;)
Klar, gerade so manche 12-15 Jährige oder so machen sich da vielleicht Gedanken.
So in die Richtung: "Das gibt es jetzt, diese Models tragen das, DAS ist In"
Damit meine ich nicht, das jeder so ist.
Aber bei manchen könnte ich es mir schon vorstellen.
Ich für meinen Teil lasse mich von sowas gar nicht beeinflussen.
Wenn ich etwas schön finde, finde ich es schön.
Und wenn nicht, dann eben nicht.
Grundsätzlich ist es ja jedem seine eigene Sache was man macht.
Aber zum Artikel nochmal: Ich finde das man da nicht extra so'n fass aufmachen brauch.
Wenn man jeden Artikel so auseinandernehmen würde,
was würde dann nicht noch alles 'verboten' werden.

Was meint ihr ?

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