Sonntag, 11. November 2012

Einundzwanzig.

Wer das Buch "Shades of Grey" nicht liest, oder nicht vor hat es zu lesen,
dem zeige ich mal den Beginn des 21. Kapitels. Ich fand diesen Ausschnitt so schön gechrieben:

"Das Licht ist überall - warmes, gleißend helles Licht. Verzweifelt versuche ich, mich ihm noch für ein paar kostbare Minuten zu entziehen. Ich will mich verstecken. Nur noch ein paar Minuten. Aber es ist zu grell, deshalb ergebe ich mich in mein Schicksal und schlage die Augen auf. Ein strahlend schöner Morgen begrüßt mich - die Sonne scheint durch die raumhohen Fenster herein und taucht das Schlafzimmer in allzu helles Licht. Wieso haben wir bloß die Jalousinen nicht heruntergelassen? ..."
"...Einen Moment lang blicke ich in die Skyline von Seattle, die sich vor dem Fenster erstreckt. Das Leben so hoch in den Wolken fühlt sich surreal an, eine Phantasie - ein Schloss, so weit über den Dingen, dass die harten Tatsachen des Lebens es nicht erreichen können, fernab von Vernachlässigung, Hunger und cracksüchtigen Müttern. Erschaudernd denke ich daran, was er durchgemacht haben muss. Inzwischen verstehe ich, weshalb er hier lebt, isoliert, nur umgeben von all diesen wunderschönen, kostbaren Kunstschätzen. Lichtjahre von jenem Ort entfernt, wo er hergekommen ist."


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Bild via weheartit.com

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